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Kann HSV Solingen-Gräfrath den Titel verteidigen?
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Kann HSV Solingen-Gräfrath den Titel verteidigen?

Saisonvorschau JBLH weibliche B-Jugend

Die JBLH Saison 2026/27 der B-Jugend weiblich steht in den Startlöchern und ist bereit für ihre dritte Saison nach Einführung in der Spielzeit 2024/25. Auch in diesem Jahr werden 36 Mannschaften in sechs Vorrundengruppen mit jeweils sechs Mannschaften in die Saison starten. Wie es weiter geht, welche Mannschaften dabei sind und wie die Vorrundengruppen aussehen, erfahrt ihr hier.

Modus:

Gespielt wird zu Beginn der JBLH-Saison mit 36 Mannschaften, die in sechs Vorrundengruppen mit jeweils sechs Mannschaften aufgeteilt sind. Nach Hin- und Rückspielen, folglich 10 Spieltagen, spielen die beiden bestplatzierten Mannschaften in der Meisterrunde weiter, die Plätze drei bis sechs in der Pokalrunde. Mit der Meisterrunde wird das erste Etappenziel erreicht, die Direktqualifikation zur JBLH 27/28. Die Meisterrunde wird in zwei Gruppen mit je sechs Mannschaften ausgespielt. Die Ergebnisse gegen die Mannschaft aus der gleichen Vorrundengruppe werden mitgenommen und es stehen die Spiele gegen die anderen vier Mannschaften aus zwei Vorrundengruppen in Hin- und Rückspiel an.

Die Plätze eins bis vier der beiden Meisterrunden-Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft, welches in Hin- und Rückspiel ausgespielt wird und die vier Teilnehmer am Final-Four-Turnier ermittelt. Im Final Four werden die Deutschen Meisterinnen ermittelt.

Die Pokalrunde wird in drei Gruppen mit jeweils acht Mannschaften ausgespielt, hier spielen jeweils die Plätze drei bis sechs der Vorrunde. Die Ergebnisse gegen die Gegner aus der eigenen Vorrunde werden mitgenommen. In Hin- und Rückspiel gegen die Teams der anderen Vorrundengruppe werden die restlichen acht Spiele ausgespielt. Die drei Gruppensieger plus der beste Gruppenzweite qualifizieren sich für das Finale Four und sichern sich einen JBLH-Direktplatz für die Saison 27/28. Im Final Four werden dann die DHB-Pokalsiegerinnen ermittelt.

Teilnehmerfeld:

Auch in dieser Saison gibt es wieder ein vielfältiges Teilnehmerfeld aus etablierten Nachwuchsteams der HBF-Vereine sowie von kleineren Vereinen, die die etablierten Kräfte herausfordern möchten.

Vorrundengruppe 1:

  • MTV Lübeck
  • SG Hamburg-Nord
  • VFL Bad Schwartau
  • SV Grün-Weiss Schwerin
  • Handewitter SV
  • HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen

In der Vorrundengruppe 1 darf man gespannt sein, was beim SV Grün-Weiss Schwerin, vergangene Saison Teilnehmer im Final Four, passiert ist und ob sie der gestiegenen Erwartungshaltung gerecht werden können. Dahinter verspricht es aber ein enges Rennen um die Meisterrunde zu geben.

Vorrundengruppe 2:

  • Buxtehuder SV
  • SC Germania List
  • VFL Herford
  • JSG Fredenbeck/Stade/Harsefeld
  • TV Hannover-Badenstedt
  • SV Werder Bremen

In der Vorrundengruppe 2 sind alle Augen den Bundesliga-Nachwuchs des Buxtehuder SV gerichtet. Aber ausruhen auf ihrem Status als Bundesliga-Nachwuchs sollten sie sich nicht, denn die Konkurrenten warten nur darauf jeden Fehler des BSV zu bestrafen.

Vorrundengruppe 3:

  • Frankfurter HC
  • VFB 1999 Bischofswerda
  • HC Leipzig
  • SG 09 Kirchhof
  • Berliner TSC
  • Thüringer HC

In der Vorrundengruppe 3 dürfte der HC Leipzig alles daran setzen, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Allerdings sieht man sich beim THC in Thüringen, in Berlin, in Kirchhof und beim Frankfurter HC in der Lage, ordentlich Druck auszuüben und eigene Ambitionen für die Meisterrunde anzumelden. Aber unter den bekannten großen Nachwuchsgrößen sollte man Bischofswerda nicht vergessen, der als Geheimfavorit sich seiner Stärke bewusst ist.

Vorrundengruppe 4:

  • BV Borussia 09 Dortmund
  • HSG Blomberg-Lippe
  • JSG Westfalen
  • Turnerschaft St. Tönis 1861
  • TV Aldekerk 07
  • HSV Solingen-Gräfrath 76

In der Vorrundengruppe 4 darf sich der amtierende Deutsche Meister aus Solingen unter Beweis stellen. Von den Solingerinnen darf man viel erwarten, denn die eigenen Ambitionen sind klar, es soll die Titelverteidigung her. Die Konkurrenz in der Gruppe könnte dafür fast nicht größer sein, wenn man den Bundesliga-Nachwuchs aus Dortmund und Blomberg betrachtet. Von Westfalen, St. Tönis und Aldekerk ist aufregender und attraktiver Jugendhandball auf höchstem Niveau zu erwarten.

Vorrundengruppe 5:

  • HC Erlangen
  • HSG Kastellaun-Simmern
  • HSG Kleenheim-Langgöns
  • HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden
  • wJSG Mainz05/TV Nieder-Olm
  • TSG Münster (in Kooperation mit HSG Schwarzbach)

In der Vorrundengruppe 5 darf sich der Vorjahres-Vizemeister aus Erlangen mit einigen Debütanten der JBLH messen, folgerichtig ist der HC Erlangen hier als klarer Favorit auf Platz eins zu nennen. Die Konkurrenz aus Kastellaun-Simmern, Weiterstadt und der wJSG Mainz05/Nieder-Olm wittert ihre Chance in ihrem ersten JBLH-Jahr direkt ein Ausrufezeichen zusetzen. Die HSG Kleenheim-Langgöns will auf jeden Fall wieder die Meisterrunde erreichen und sich so lange wie möglich vor allem in ihrer Weidig-Hölle zum Schreck der Großen verkaufen. Gespannt darf man bei der TSG Münster sein, die in Kooperation mit der HSG Schwarzbach an den Start geht.

Vorrundengruppe 6:

  • HSG Freiburg
  • SG BBM Bietigheim
  • TSV Ismaning
  • SG Kappelwindeck/Steinbach
  • TUS Steisslingen
  • HSG Stuttgart/Metzingen

In der Vorrundengruppe 6 werden die Augen auf den Bundesliga-Nachwuchs aus Metzingen gerichtet sein. Stuttgart/Metzingen ist aber gewarnt, denn die Konkurrenz aus Steisslingen oder Freiburg ist bereit, alles daran zu setzen den Ausgang dieser Gruppe bis zum Schluss offenzuhalten und vielleicht in die Meisterrunde einzuziehen.

(BKU) / Foto: René Weiss

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